Familienmagie https://www.familienmagie.de Kleine Zaubertricks für den Familienalltag Wed, 04 Apr 2018 15:20:52 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Das schmeckt uns: Müsli-Buffet https://www.familienmagie.de/das-schmeckt-uns-muesli-buffet/ https://www.familienmagie.de/das-schmeckt-uns-muesli-buffet/#respond Sat, 27 Jan 2018 17:13:35 +0000 http://www.familienmagie.de/?p=3209 Zum Frühstück gibt es bei uns fast täglich Müsli. Früher habe ich es fast immer selbst in der Küche vorbereitet und der Familie dann fertig an den Frühstückstisch gebracht. Doch was uns nun seit einiger Zeit am meisten Spaß macht und schmeckt ist: Müsli-Buffet. Wie das geht und was ihr dafür braucht, erfahrt ihr hier.

Der Beitrag Das schmeckt uns: Müsli-Buffet erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
Zum Frühstück gibt es bei uns fast täglich Müsli. Früher habe ich es fast immer selbst in der Küche vorbereitet und der Familie dann fertig an den Frühstückstisch gebracht. Doch was uns nun seit einiger Zeit am meisten Spaß macht und schmeckt ist: Müsli-Buffet. Wie das geht und was ihr dafür braucht, erfahrt ihr hier. Guten Appetit!

 

 

Was ist ein Müsli-Buffet?

Beim Müsli-Buffet werden alle Zutaten, die ihr für ein leckeres Müsli braucht, einzeln auf den Tisch gestellt. Wie bei einem Buffet kann sich dann jeder aus den einzelnen Zutaten sein ganz persönliches Lieblings-Müsli zusammenstellen.

 

 

Diese Zutaten brauchst du für dein Müsli-Buffet

Haferflocken

Cornflakes

Knuspermüsli („Crunchy“)

Amaranth oder Hirse, gepufft

 

Rosinen

Kokosflocken

 

Haselnüsse

Walnüsse

Mandeln

Cashewkerne

 

Sonnenblumenkerne

Leinsamen

Sesam

Chia-Samen

 

Soja-/ Reis- / Hafer-Drink

Soja-Joghurt

 

Ahornsirup

 

Obst und Früchte in mundgerecht kleingeschnittenen Stücken, wie

Apfel, Banane, Birne, Brombeere, Erdbeere, Johannisbeere, Kiwi, Pfirsich

 

 

Impressionen von unserem Müsli-Buffet

Müsli-Buffet

 

Müsli-Buffet

 

Müsli-Buffet

 

Müsli-Buffet

 

Müsli-Buffet

 

Müsli-Buffet

 

Müsli-Buffet

 

 

Pinterest

Der Beitrag Das schmeckt uns: Müsli-Buffet erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
https://www.familienmagie.de/das-schmeckt-uns-muesli-buffet/feed/ 0
Vegane Pflegeprodukte für Kinder https://www.familienmagie.de/vegane-pflegeprodukte-fuer-kinder/ https://www.familienmagie.de/vegane-pflegeprodukte-fuer-kinder/#respond Tue, 28 Nov 2017 17:11:04 +0000 http://www.familienmagie.de/?p=3490 Werbung Mein Mann und ich leben seit 12 Jahren vegan. Und diese Entscheidung bezieht sich nicht nur auf Nahrungsmittel, sondern auch auf alle anderen Produkte, die wir im Alltag benötigen. Warum vegane Pflegeprodukte nicht nur aus ethisch-moralischer Sicht und für die Tiere gut, sondern besonders auch für Kinderhaut so wertvoll sind, darüber möchte ich heute

Der Beitrag Vegane Pflegeprodukte für Kinder erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
Werbung Mein Mann und ich leben seit 12 Jahren vegan. Und diese Entscheidung bezieht sich nicht nur auf Nahrungsmittel, sondern auch auf alle anderen Produkte, die wir im Alltag benötigen. Warum vegane Pflegeprodukte nicht nur aus ethisch-moralischer Sicht und für die Tiere gut, sondern besonders auch für Kinderhaut so wertvoll sind, darüber möchte ich heute berichten.

 

Vegane Pflegeprodukte für die ganze Familie

Mein Mann und ich haben uns für ein veganes Leben entschieden. Und diese Entscheidung bezieht sich nicht nur auf unsere Ernährung, sondern auch auf alle anderen Lebensbereiche. Mit unserer Entscheidung zum Veganismus haben wir uns nicht nur einem Trend angeschlossen, sondern pflegen einen sehr bewussten Lebensstil. Deshalb gestalten wir auch den Bereich „Kosmetik“ in unserem Leben vegan.

Ich muss gestehen, dass ich als vierfache, auf dem Land lebende Mutter gerne online bestelle. Zum Einen erhalte ich hier auf dem Land kaum vegane (Pflege-)Produkte, zum Anderen genieße ich es, dass ich online gezielt vegane Produkte auswählen kann, ohne lange suchen oder Inhaltsstoffe lesen zu müssen. Gut sind Online Shops, die einen Filter bieten, um mir nur die veganen Produkte anzuzeigen, noch besser sind Shops, die eine eigene, vegane Produktkategorie haben. Neu entdeckt haben wir dabei die Shop Apotheke. Diese bietet u.a. eine eigene Produktkategorie für vegane Kosmetik und Pflegeprodukte an. Die Hersteller jener veganen Kosmetikprodukte achten auf pflanzliche Inhaltsstoffe und arbeiten tierversuchsfrei. Für uns und unsere Zaubertöchter sind diese Produkte sehr wertvoll. Positiv überrascht hat mich zudem, dass diese Online Apotheke nicht nur eine eigene vegane Kategorie eingerichtet, sondern sich zudem Gedanken über die vegane Lebensweise gemacht hat und kleine Artikel zu den Themen „Was ist Veganismus“, „Warum vegane Kosmetik ohne Tierversuche“ und „Woran erkennt man vegane Kosmetik“ bietet.

 

Warum ist vegane Kosmetik für Kinderhaut so wertvoll?

Kinderhaut ist besonders zart und empfindlich. Ich selbst gehe bei meinen Kindern keinerlei Kompromisse ein und greife ausschließlich zu Naturkosmetik, denn durch die dünne Kinderhaut können die enthaltenen Stoffe besonders schnell eindringen. Einige Kinder neigen auch zu Allergien. Hier kannst du vorbeugen, indem du auf vegane Produkte umsteigst. Ob der Badezusatz in veganer Form oder auch das Babyöl: Vegane Produkte sind für unsere Zaubertöchter optimal. Es sollte darauf geachtet werden, dass der pH-Wert neutral ist und die Produkte für die Kleinen silikon- und parabenfrei sind. Kinderduschbäder und ähnliche Produkte sollten zudem ohne künstliche Farbstoffe und ohne Duftstoffe auskommen. Auch Erdöl oder Konservierungsstoffe sollten darin keinesfalls enthalten sein.

 

Vegane Pflegeprodukte für Kinder

Für unsere Zaubertöchter nutze ich vegane Produkte sowohl zur Reinigung als auch für die Pflege ihrer Haut.

Vegane Pflegeprodukte erhaltet ihr in Form von:

  • Kinderpflegecremes
  • Waschlotions
  • Kindershampoos
  • Kinderseifen
  • Hautöle
  • Pflegeduschen

Bei der Kinderseife wähle ich beispielsweise eine reine Naturseife, die neutral und mild ist und die Haut unserer Zaubertöchter schonend reinigt. Hierzu empfiehlt es sich, dass eine Kinderseife gewählt wird, die unparfümiert und idealerweise auch frei von ätherischen Ölen ist. Die Pflegedusche für unsere größeren Zaubertöchter ist in der veganen Form rückfettend und gleichzeitig pflegend. Vegane Gesichtspflegecremes sind äußerst reichhaltig und gerade bei trockener Haut im Winter ideal.

 

Wie haltet ihr es mit dem Thema Kosmetik / Pflegeprodukte?

Welche veganen Produkte zählen zu euren Favoriten?

 

Dieser Artikel wurde unterstützt durch Produktplatzierungen.

Der Beitrag Vegane Pflegeprodukte für Kinder erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
https://www.familienmagie.de/vegane-pflegeprodukte-fuer-kinder/feed/ 0
Kinder müssen Grenzen lernen! Von echten Grenzen und Konsequenzen https://www.familienmagie.de/kinder-muessen-grenzen-lernen/ https://www.familienmagie.de/kinder-muessen-grenzen-lernen/#respond Wed, 15 Nov 2017 20:07:56 +0000 http://www.familienmagie.de/?p=3419 Kinder müssen Grenzen lernen! Kinder brauchen Grenzen und Konsequenzen! So lese und höre ich es immer wieder. Und wisst ihr was? Das stimmt! Ich stimme dem zu. Aber was sind eigentlich echte Grenzen und Konsequenzen? Was brauchen Kinder wirklich?     Kinder müssen Grenzen lernen!? Warum Grenzen und Konsequenzen oft nur getarnte Strafen sind Wenn

Der Beitrag Kinder müssen Grenzen lernen! Von echten Grenzen und Konsequenzen erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
Kinder müssen Grenzen lernen! Kinder brauchen Grenzen und Konsequenzen! So lese und höre ich es immer wieder. Und wisst ihr was? Das stimmt! Ich stimme dem zu. Aber was sind eigentlich echte Grenzen und Konsequenzen? Was brauchen Kinder wirklich?

 

 

Kinder müssen Grenzen lernen!? Warum Grenzen und Konsequenzen oft nur getarnte Strafen sind

Wenn ich die Sätze „Kinder müssen Grenzen lernen. Kinder brauchen Konsequenzen.“ lese oder höre sind damit meist Strafen gemeint. Konsequenzen klingt schöner, pädagogisch wertvoller als Strafen. Konsequenzen sind doch eine logische Folge vom Handeln des Kindes, keine Strafen, so die Rechtfertigung. Doch in den allermeisten Fällen ist das leider nicht so.

Die Konsequenz „Wenn du dir nicht die Jacke anziehst, gehen wir nicht raus auf den Spielplatz!“ ist keineswegs logisch oder natürlich, sondern zwingt das Kind zu einer Handlung (Jacke anziehen), da es sonst mit einer Strafe (kein Spielplatz) rechnen muss.

Genau so verhält es sich mit der Konsequenz „Wenn du jetzt in diese Pfütze springst, gehen wir nach Hause!“. Eine angedrohte, getarnte Strafe soll das Kind davon abhalten, in die Pfütze zu springen.

Konsequenzen sind bei den meisten Eltern versteckte Regeln, Verbote, Strafen oder Belohnungen, die von den Eltern festgelegt und über die Köpfe der Kinder hinweg entschieden werden. So lernen sie keineswegs authentische Grenzen oder natürliche Konsequenzen kennen, sondern allenfalls zu gehorchen, um einer Strafe zu entgehen oder eine Belohnung zu erhalten.

 

 

Was sind echte, natürliche Konsequenzen?

Echte und natürliche Konsequenzen sind Erfahrungen, die Kinder durch ihr eigenes Handeln erleben. Wenn ein Kind sich also nicht seine Jacke anziehen möchte und ohne diese auf den Spielplatz geht, wird es erfahren, dass es ohne Jacke friert. Wenn es in eine Pfütze springt, wird es merken, dass es nass wird, vielleicht friert oder sich unwohl fühlt und nach Hause gehen möchte, um sich umzuziehen. Ohne elterliches Eingreifen wird es diese Erfahrungen auf ganz natürliche Weise machen und sich merken, dass es beim nächsten Mal vielleicht besser die Jacke anzieht oder nicht mit Turnschuhen und Jeans in eine tiefe Pfütze springt. Durch das eigene Erfahren wird es wirklich etwas lernen und verstehen und aus sich heraus eine Verhaltensänderung herbeiführen wollen.

 

 

Kinder müssen Grenzen lernen!? Authentische Grenzen sind wichtig

Ja, Kinder müssen Grenzen lernen. Kinder müssen erfahren, dass andere Menschen ganz persönliche Grenzen haben, die es zu achten und respektieren gilt. Doch nicht durch starre Regeln, Verbote, Strafen oder Belohnungen, die von den Eltern festgelegt und über die Köpfe der Kinder hinweg entschieden werden. Denn diese führen nur zu Gehorsam oder Wut, nicht zu echter Empathie, echtem Verständnis für andere Menschen.

Kinder brauchen Menschen, die ihren Kindern echte Konsequenzen ermöglichen. Authentische Menschen, die sie begleiten, die ihnen gegenüber offen und ehrlich sind, ihre eigenen Grenzen wahren und kommunizieren. Menschen, die auch die Grenzen der Kinder, ihr nein akzeptieren, sie achten, ernst nehmen und respektieren. Ich wünsche mir mehr von diesen Menschen!

 

 

Pinterest

Der Beitrag Kinder müssen Grenzen lernen! Von echten Grenzen und Konsequenzen erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
https://www.familienmagie.de/kinder-muessen-grenzen-lernen/feed/ 0
Nein heißt nein – Auch bei Kindern! https://www.familienmagie.de/nein-bei-kindern/ https://www.familienmagie.de/nein-bei-kindern/#comments Fri, 03 Nov 2017 20:00:05 +0000 http://www.familienmagie.de/?p=3184 Viele Eltern erwarten, dass ihre Kinder auf ihr „Nein!“ hören. Doch wenn ihre Kinder „Nein!“ sagen, werden sie übergangen. Reagieren die Kinder dann (verständlicherweise) traurig oder wütend, werden sie als störrisch, trotzig oder unartig bezeichnet. Das macht mich so traurig und wütend…       Wenn Kinder nein sagen… Eine Geschichte Freitagnachmittag. Wir sind im

Der Beitrag Nein heißt nein – Auch bei Kindern! erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
Viele Eltern erwarten, dass ihre Kinder auf ihr „Nein!“ hören. Doch wenn ihre Kinder „Nein!“ sagen, werden sie übergangen. Reagieren die Kinder dann (verständlicherweise) traurig oder wütend, werden sie als störrisch, trotzig oder unartig bezeichnet. Das macht mich so traurig und wütend…

 

 

 

Wenn Kinder nein sagen… Eine Geschichte

Freitagnachmittag. Wir sind im Schwimmbad beim wöchentlichen Schwimmkurs der kleinen Zaubertochter. Eine Matte liegt auf dem Wasser, alle Eltern stehen mit ihren Kindern auf dem Arm um diese herum. Nacheinander nimmt die Schwimmlehrerin ein Kind und setzt es auf den Beckenrand. Von dort springen die Kinder ins Wasser, halten sich an der Matte fest, ziehen sich hoch und krabbeln oder laufen darüber in die Arme ihrer Eltern, die auf der anderen Seite der Matte warten. Den meisten Kindern macht dies große Freude. Aber nicht dem zweijährigen N. Woche für Woche geschieht folgendes:

Die Schwimmlehrerin sagt: „Und jetzt bist du dran, N“, N sagt: „Nein!“, seine Mama sagt: „Ach, komm schon, N, jetzt bist du dran!“, N klammert sich an seine Mama, dreht den Kopf weg, sagt: „Nein!“, seine Mama sagt: „Doch!“, hebt ihn hoch und übergibt ihn in die Arme der Schwimmlehrerin, N schreit: „Nein, nein, nein!“, streckt die Arme nach seiner Mama aus und weint, seine Mama sagt: „Warum weinst du denn jetzt? Das macht doch Spaß! Stell dich doch nicht so an! Jetzt bock doch nicht wieder, du kleiner Trotzkopf!“, N weint immer lauter, dennoch setzt die Schwimmlehrerin ihn auf den Rand, hebt ihn ins Wasser und auf die Matte, N bleibt laut weinend dort sitzen, bewegt sich nicht, die Mama ruft von der anderen Seite der Matte: „Komm schon! Hör auf zu motzen! Heute hast du aber wieder ein kleines Böckchen!“. Letztendlich wird N oft von der Schwimmlehrerin wieder herunter gehoben und zu seiner Mama gebracht oder er ergibt sich und krabbelt weinend hinüber zu seiner Mama, an die er sich schluchzend klammert und die ihn mit den Worten: „Siehst du, war doch gar nicht schlimm!“ empfängt…

Ich kann das Woche für Woche kaum aushalten. Ich bekomme Bauchschmerzen, mein Herz krampft, ich könnte weinen. Mir tut dieser kleine Junge so leid. Ich bin so traurig und wütend darüber, dass seine Bedürfnisse kein bisschen beachtet werden. Seine Mama ignoriert sein nein, ignoriert sein weinen, ignoriert sein klares Bekunden, dass er dies jetzt nicht tun möchte, beschimpft ihn dann noch als Trotzkopf oder Böckchen und stellt seine Gefühle als falsch dar.

 

 

 

Was tun?

Am liebsten hätte ich laut herausgeschrien. Siehst du nicht, was du deinem Kind antust? Er hat doch klar und deutlich gesagt, dass er nicht möchte. Wieso zwingst du ihn? Wieso hörst du ihm nicht zu? Wieso übergehst du ihn, wirst übergriffig, spielst seine Gefühle runter, beschimpfst ihn? Wieso, wieso, wieso? Doch das tat ich nicht. Wie hättest du reagiert?

Anfangs schaute ich mir dies stumm an, schrie nur in meinem Inneren. Ich versuchte, den kleinen N anzulächeln, ihm eine freundliche Umgebung zu vermitteln. Später spiegelte ich sein Verhalten, wollte ihm zeigen, dass sein Verhalten wahr und ernst genommen wird und sagte: „Du möchtest nicht.“ oder „Du hast nein gesagt. Du willst das nicht.“ oder „Du weinst/bist wütend/traurig, weil du das nicht möchtest.“

Wenn seine Mutter mich ansah und Dinge sagte wie: „N ist heute wieder so bockig.“ (und Zustimmung meinerseits erwartete), dann antwortete ich: „N möchte das nicht. Er hat nein gesagt. Deswegen ist er jetzt wütend/traurig.“

 

 

 

Hoffnung

Ich hatte die Hoffnung, dass N sich durch meine Worte etwas besser fühlte. Noch mehr hoffte ich, dass seine Mutter begann zu verstehen. Lange hatte ich den Eindruck, dass dies alles nichts brachte. Doch letzte Woche geschah etwas Wunderbares: Nachdem N wieder weinend über die Matte gekrabbelt war und ich gesagt hatte: „Du möchtest das nicht. Du hast Angst.“, da sprach die Schwimmlehrerin auf einmal: „Vielleicht hat N Angst. Ich möchte das nicht mehr mit ihm machen. Er soll nur noch zuschauen und erst wieder mitmachen, wenn er selbst möchte.“ Oooooh, das machte mich so glücklich. Nein heißt nein! Auch bei Kindern! Und es gibt Hoffnung!

 

 

 

Pinterest

Der Beitrag Nein heißt nein – Auch bei Kindern! erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
https://www.familienmagie.de/nein-bei-kindern/feed/ 3
Dank meiner Kinder liebe ich meinen Körper #letstalkabout https://www.familienmagie.de/dank-meiner-kinder-liebe-ich-meinen-koerper/ https://www.familienmagie.de/dank-meiner-kinder-liebe-ich-meinen-koerper/#comments Thu, 02 Nov 2017 18:25:06 +0000 http://www.familienmagie.de/?p=1705 Mein Körper und ich? Nicht immer eine Liebesgeschichte. Aber seit er mich zur Mama gemacht hat, liebe ich ihn einfach. ????   Mein Körper und ich – Meine Geschichte In meiner Kindheit war ich schlank, Essen und Gewicht spielten für mich keine Rolle. Ich fühlte mich wohl so wie ich war. Zu Beginn meiner Pubertät,

Der Beitrag Dank meiner Kinder liebe ich meinen Körper #letstalkabout erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
Mein Körper und ich? Nicht immer eine Liebesgeschichte. Aber seit er mich zur Mama gemacht hat, liebe ich ihn einfach. ????

 

Mein Körper und ich – Meine Geschichte

In meiner Kindheit war ich schlank, Essen und Gewicht spielten für mich keine Rolle. Ich fühlte mich wohl so wie ich war. Zu Beginn meiner Pubertät, etwa mit 11 oder 12 Jahren, bekam ich nicht nur weiblichere Rundungen (Oberschenkel, Po), sondern nahm auch zu. Vielleicht aß ich zu viel oder das Falsche, jedenfalls wurde ich pummelig. Ich war nie richtig dick oder übergewichtig, einfach nur etwas zu kräftig. Anfangs nahm ich das nicht wahr, es spielte keine Rolle. Doch mit zunehmendem Alter, mit zunehmender Selbstwahrnehmung und hauptsächlich wahrscheinlich durch den Einfluss von Medien und Mitschülern, fühlte ich mich unwohl mit meinem Körper. Meine dicken Oberschenkel und mein dicker Po waren mir peinlich, mein kleines Bäuchlein unangenehm. Ich versteckte meine Rundungen und mich in unscheinbaren, weiten Kleidungsstücken und machte es damit vielleicht noch schlimmer. Ich fühlte mich dick und hässlich.

Nach dem Sommerurlaub, in dem ich gerade 17 geworden war, beschloss ich, etwas zu ändern. Ich sah die Urlaubsfotos und mich in unförmiger Kleidung. Ich erinnerte mich an die Urlaubsstunden, in denen ich mit kurzer Hose vorm Spiegel stand und mich schämte. Ich wollte auch endlich mutig genug sein, mir hübsche Kleidung zu kaufen und mich darin wohl zu fühlen. In dem Moment wusste ich, dass ich das nur durch Abnehmen erreichen konnte.
Ich setzte mir kein festes Gewichtsziel und wählte auch keine bestimmte Abnehmmethode aus. Von heute auf morgen aß ich weniger, aß ich einfach die Hälfte von vorher, keine Süßigkeiten mehr, nichts mehr nach 18 Uhr und ich fuhr Fahrrad. Und es funktionierte. Ich nahm wöchentlich etwa ein Kilo ab, bis ich 13 Kilo abgenommen hatte, und fühlte mich so wohl.

Seit dem musste ich jedoch immer auf mein Gewicht achten. Essen spielte seit dem eine große Rolle in meinem Leben. Ich musste mich immer einschränken und aufpassen. Ich hatte zwar viel Fett verloren, einen schlanken Bauch, jedoch immer noch (eigentlich völlig normale!) weibliche Rundungen an Oberschenkeln und Po mit denen ich unzufrieden war.

 

Ich liebe meinen Körper

Dann war ich das erste Mal schwanger. Es war wie eine Erlösung. Mein Bauch rundete sich, denn darin wuchs unser Baby. Zum ersten Mal war ich glücklich und stolz über einen „dicken“ Bauch. Zum Wohle meines Babys aß ich wieder in vernünftigem Maß, schränkte mich nicht mehr ein, nahm zu, aber fühlte mich wohl damit. Mein Körper leistete so unglaubliches. Schwanger sein, ein Baby empfangen, wachsen lassen, ernähren, gebären, stillen. Und das bereits vier Mal in den vergangenen sechs Jahren. Ich liebte und liebe meinen Körper dafür!

 

Danke Körper, danke Kinder!

Weibliche Rundungen an Oberschenkeln und Po? Wunderbar! Ich bin eine Frau, ich kann Kinder austragen und gebären, ich bin stark. Ein zwar immer noch schlanker, aber nicht mehr straffer, sondern eher wabbeliger Bauch mit ein paar Streifen? Egal! In diesem Bauch wuchsen vier wunderbare Kinder, meine Babys. Er dehnte und rundete sich, er bildete sich zurück und schenkte mir großes Glück. Das ist so unglaublich, so wundervoll, dass das ruhig jeder sehen darf. Brüste, die erst groß und prall werden und schließlich leer, hängend und mit Streifen? Ja! Sie haben vier Kinder gestillt, ernährt, ihnen Liebe und Geborgenheit geschenkt. Äußerlichkeiten sind doch so egal! Danke Körper, danke Kinder, dass ich durch euch zu dieser Einsicht gekommen bin! ❤

 

 

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade #letstalkabout von Zwischen Windeln und Wahnsinn und Wunschkindwege.

 

 

 
Pinterest

Der Beitrag Dank meiner Kinder liebe ich meinen Körper #letstalkabout erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
https://www.familienmagie.de/dank-meiner-kinder-liebe-ich-meinen-koerper/feed/ 6
Rezept: Vegane Kürbiscremesuppe mit Kokosmilch und Räuchertofu https://www.familienmagie.de/rezept-vegane-kuerbiscremesuppe-mit-kokosmilch-und-raeuchertofu/ https://www.familienmagie.de/rezept-vegane-kuerbiscremesuppe-mit-kokosmilch-und-raeuchertofu/#respond Tue, 17 Oct 2017 08:30:06 +0000 http://www.familienmagie.de/?p=1635 Kürbiscremesuppe essen alle unsere Kinder gern. Durch die Kokosmilch wird sie schön cremig und mild. Durch den Räuchertofu erhält sie Biss und Geschmack.     Zutaten Für 2 Erwachsene und 3 Kinder: 1300 g Kürbis, z.B. Hokkaido oder Muskat 400 ml Kokosmilch (1 Dose) 300 ml Wasser 1 EL Gemüsebrühenpulver 1 TL Salz 1 Prise

Der Beitrag Rezept: Vegane Kürbiscremesuppe mit Kokosmilch und Räuchertofu erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
Kürbiscremesuppe essen alle unsere Kinder gern. Durch die Kokosmilch wird sie schön cremig und mild. Durch den Räuchertofu erhält sie Biss und Geschmack.

 

 

Zutaten

Für 2 Erwachsene und 3 Kinder:

1300 g Kürbis, z.B. Hokkaido oder Muskat

400 ml Kokosmilch (1 Dose)

300 ml Wasser

1 EL Gemüsebrühenpulver

1 TL Salz

1 Prise Pfeffer

1 Päckchen Räuchertofu

Evtl. Schnittlauch nach Bedarf

 

 

Zubereitung

Den Kürbis säubern und in ca. 4×4 cm große Würfel schneiden. Die Kürbisstücke mit Kokosmilch, Wasser, Gemüsebrühenpulver, Salz und Pfeffer in einen großen Topf geben und aufkochen. Etwa 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Währenddessen den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl knusprig anbraten.
Den Schnittlauch in kleine Ringe schneiden.
Am Ende der Kochzeit, den Kürbis mit einem Pürierstab fein pürieren und in Tellern mit Räuchertofu- und Schnittlauchstückchen garniert servieren.

 

 

Dieser Beitrag ist Teil der Kürbis-Blogparade auf Gesundheit lenkt Energie.

 

 

Der Beitrag Rezept: Vegane Kürbiscremesuppe mit Kokosmilch und Räuchertofu erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
https://www.familienmagie.de/rezept-vegane-kuerbiscremesuppe-mit-kokosmilch-und-raeuchertofu/feed/ 0
Sind deine Kinder eigentlich nie motzig? Wie dein Verhalten das Verhalten deines Kindes beeinflusst. https://www.familienmagie.de/kinder-motzig-verhalten/ https://www.familienmagie.de/kinder-motzig-verhalten/#comments Sun, 15 Oct 2017 18:50:40 +0000 http://www.familienmagie.de/?p=3349 „Sind deine Kinder eigentlich nie motzig?“, fragte mich am Freitag eine andere Mutter beim Schwimmkurs. „Doch, natürlich haben sie auch mal schlechte Laune.“, war meine schnelle Antwort. Die Frage beschäftigte mich aber noch länger. Warum hinterlassen unsere Kinder vor anderen einen so ausgeglichenen, ruhigen, lieben, freundlichen Eindruck – und sind dies auch tatsächlich meistens? Der

Der Beitrag Sind deine Kinder eigentlich nie motzig? Wie dein Verhalten das Verhalten deines Kindes beeinflusst. erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
„Sind deine Kinder eigentlich nie motzig?“, fragte mich am Freitag eine andere Mutter beim Schwimmkurs. „Doch, natürlich haben sie auch mal schlechte Laune.“, war meine schnelle Antwort. Die Frage beschäftigte mich aber noch länger. Warum hinterlassen unsere Kinder vor anderen einen so ausgeglichenen, ruhigen, lieben, freundlichen Eindruck – und sind dies auch tatsächlich meistens? Der Versuch einer Antwort…

 

 

 

Ihr Temperament und unser Vorbild

Sicherlich hat es zum Einen mit dem Temperament unserer Kinder zu tun, dass diese eher ruhig, ausgeglichen, lieb und freundlich sind und selten „motzig“. Auch unser Temperament als Eltern und unsere Art zu leben, unser Vorbild, beeinflusst das Verhalten unserer Kinder. Denn auch wir sind eher ruhig, freundlich, geduldig, ausgeglichen, emphatisch, zugewandt. Unsere Kinder wachsen in einer ruhigen, geborgenen Umgebung auf. Sie erleben, wie wir mit Angst, Trauer, Schmerz und Streit umgehen, schauen es sich ab und übernehmen es teilweise für sich. Neben den Temperamenten unserer Kinder spielt also auch unser Vorleben, unser Umgang mit ihnen eine große Rolle für ihr Verhalten und dafür, dass sie selten „motzig“ reagieren (müssen).

 

 

Was bedeutet motzig?

Was meint die andere Mutter überhaupt mit „motzig“? Ich kam zu dem Schluss, dass sie damit „trotzig“ oder „bockig“ oder „dickköpfig“ meint. Worte, die so in unserer Familie nicht vorkommen. Ich würde nie sagen, dass mein Kind motzig, trotzig oder bockig ist. „Du bist aber motzig heute!“ oder „Du hast aber heute wieder einen Dickkopf!“ käme mir nie über die Lippen. Ich nehme meine Kinder ernst und respektiere sie. Dazu gehört es auch, sie nicht mit solchen Aussagen zu beschimpfen und zu bewerten.

 

 

 

Wir nehmen unsere Kinder ernst und achten ihre Bedürfnisse

Wenn Kinder „motzig“ sind hat das einen Grund. Meist haben sie dann Bedürfnisse oder Wünsche, die nicht erfüllt wurden. Es gilt feinfühlig darauf einzugehen, Bedürfnisse zu erkennen, Wünsche wahrzunehmen und diese, wenn möglich, zu erfüllen. Wenn nicht möglich, die Wut, den Schmerz des Kindes anzunehmen und liebevoll zu begleiten. Nicht mit abwertenden Worten oder Beschimpfungen, sondern mit viel Liebe und Nähe, wenn das Kind dies zulässt und mit emphatisch begleitenden Worten wie: „Ich verstehe, dass du wütend bist. Du wolltest…, aber das geht im Moment nicht. Ich bin bei dir.“

 

 

 

Wir sagen oft „ja“ – Kooperation funktioniert nur, wenn sie beidseitig gelebt wird

Wann immer möglich, versuchen wir jedoch die Bedürfnisse (und auch die Wünsche) unserer Kinder zu erfüllen. Wir versuchen oft „ja“ zu sagen, ihnen entgegenzukommen oder aber im Gespräch mit ihnen Kompromisse zu finden. Viel zu häufig beobachte ich bei anderen Eltern, dass sie zu ihren Kindern „nein“ sagen, andererseits aber erwarten, dass diese prompt und ohne „nein“ auf die Wünsche der Eltern reagieren.

Erst heute erlebte ich auf dem Spielplatz folgende Szene: Ein Kind spielte im Sandkasten, die Eltern saßen daneben auf der Bank. Das Kind bat die Mutter mit ihm eine Sandburg zu bauen, die Mutter sagte „nein“, das Kind bat noch einmal, doch die Mutter verneinte wieder. Kurz spielte das Kind weiter im Sandkasten, ging dann zu seinem Vater und bat ihn, mit ihm zur Rutsche zu gehen, um es unten aufzufangen. Der Vater verneinte, das Kind bettelte, der Vater blieb bei seinem „nein“, woraufhin das Kind wieder im Sandkasten spielen ging. Das Kind wurde mehrfach zurückgewiesen, seine Wünsche wiederholt verneint, dennoch spielte es ohne zu „motzen“ weiter. Einige Zeit später wollten die Eltern den Spielplatz verlassen und sagten unvermittelt und ohne es vorher anzukündigen zum Kind: „Wir wollen gehen. Leg den Stock weg und komm.“ Sie erwarteten eine prompte Erfüllung ihrer Aufforderung, doch nun sagte das Kind „nein“. Leider endete die Szene unschön, da die Mutter nun zum Kind ging, ihm den Stock wegnahm, es an der Hand aus dem Sandkasten zog und zum Vater sagte: „Siehst du, wie bockig sie heute wieder ist. So ist es immer.“ Hier wurden viele Grenzen des Kindes übergangen und seelische Narben hinterlassen.

Wir sind Vorbilder für unsere Kinder. Kooperation funktioniert nur, wenn sie beidseitig gelebt wird. Wenn die Eltern bereit sind, Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kinder zu erfüllen, beispielsweise mit ihnen eine Sandburg zu bauen oder rutschen zu gehen, auch wenn sie sich lieber auf der Bank sonnen würden, wenn sie selbst einlenken und kooperieren können, dann können es (meist) auch die Kinder, dann sind auch die Kinder bereit einzulenken und zu kooperieren.

 

 

 

Über allem steht die bedingungslose Liebe

Wir drohen nicht, wir strafen nicht, wir belohnen nicht, wir verletzen nicht mit Worten oder Taten, wir erziehen nicht im herkömmlichen Sinn. Uns ist die Bindung und Beziehung zu unseren Kindern wichtig. Wir nehmen sie als gleichwertige Menschen wahr. Sie dürfen sie selbst sein. Wir lieben sie bedingungslos und sie fühlen sich bedingungslos geliebt (hoffentlich! ????❤). Wir sind eine Familie, eine Einheit. Wir müssen keinen Machtkampf führen, da es hier keinen Mächtigen gibt.

Unsere Kinder spüren, dass sie geachtet und respektiert werden, dass ihre Bedürfnisse und Wünsche wichtig sind, dass wir Kompromisse finden und Kooperationen eingehen können. Sie „müssen“ nicht „motzig“ sein, weil ihre Grenzen überschritten, weil sie nicht wahr- und ernst genommen wurden.

Und wenn sie doch einmal „motzig“ sind, dann liegt es meist daran, dass auch wir vielleicht einmal „motzig“ waren, sie unser Verhalten spiegeln oder das bestimmte Wünsche doch nicht erfüllt werden konnten. Doch auch das gehört zum Leben dazu, hat seine Berechtigung, ist richtig und wichtig und kann die Beziehung stärken, wenn angemessen emphatisch reagiert und begleitet wird.

 

 

 

Pinterest

Der Beitrag Sind deine Kinder eigentlich nie motzig? Wie dein Verhalten das Verhalten deines Kindes beeinflusst. erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
https://www.familienmagie.de/kinder-motzig-verhalten/feed/ 2
5 Gründe für das Stillen im zweiten Lebensjahr https://www.familienmagie.de/5-gruende-fuer-das-stillen-im-zweiten-lebensjahr/ https://www.familienmagie.de/5-gruende-fuer-das-stillen-im-zweiten-lebensjahr/#respond Tue, 19 Sep 2017 18:30:38 +0000 http://www.familienmagie.de/?p=3259 In letzter Zeit werde ich immer häufiger gefragt, ob ich „immer noch“ stille. Unsere kleinste Tochter ist 14 Monate alt. In einer Zeit, in der viele gar nicht stillen, einige es höchstens sechs Monate „schaffen“ und kaum einer bis zum ersten Geburtstag „durchhält“ sind 14 Monate ungewöhnlich. Aber ja, ich stille „immer noch“! Warum? Hier

Der Beitrag 5 Gründe für das Stillen im zweiten Lebensjahr erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
In letzter Zeit werde ich immer häufiger gefragt, ob ich „immer noch“ stille. Unsere kleinste Tochter ist 14 Monate alt. In einer Zeit, in der viele gar nicht stillen, einige es höchstens sechs Monate „schaffen“ und kaum einer bis zum ersten Geburtstag „durchhält“ sind 14 Monate ungewöhnlich. Aber ja, ich stille „immer noch“! Warum? Hier fünf gute Gründe für das Stillen im zweiten Lebensjahr.

 

Es ist gesund!

Stillen ist gesund! Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe in hoher Qualität, optimaler Menge und im richtigen Verhältnis für dein Kind. Zu den Nährstoffen gehören neben Wasser und Milchzucker auch Eiweiße, die dein Kind besonders leicht verdauen kann, gesunde Fettsäuren sowie Vitamine und Mineralstoffe. (1)

 

Es wird empfohlen!

Die WHO (World Health Organization) empfiehlt, das Stillen nach Bedarf mindestens bis zum Alter von zwei Jahren fortzusetzen, da Muttermilch weiterhin eine wichtige Quelle für viele Nährstoffe ist. Muttermilch ist während Erkrankungen des Kindes besonders wichtig, wenn das Kind das Essen verweigert, nicht aber die Brust. Stillen schützt in diesen Phasen vor einer Austrocknung und bietet die notwendigen Nährstoffe für die Genesung. Weiterhin wurde eine längere Stilldauer mit einem geringeren Risiko chronischer Erkrankungen und Übergewicht im Kindesalter und mit verbesserten kognitiven Leistungen in Verbindung gebracht. (2)

 

Es beruhigt!

Stillen bietet nicht nur Nahrungsaufnahme und Schutz vor Krankheiten, sondern hilft auch beim Beruhigen. Egal, ob unsere kleinste Zaubertochter aufgewühlt vom Tag oder vielen Erlebnissen und Erfahrungen ist, oder sich weh getan hat, beim Stillen beruhigt sie sich sofort. Die Natur hat dafür gesorgt, dass wir unser Kind mit unserem „eingebauten Schnuller“ selbst beruhigen können. ???? Doch nicht nur unser Kind wird ruhig beim Stillen, auch wir, denn das Stillen bewirkt die Ausschüttung des Hormons Oxytocin, dass Kind und Mama ruhig und friedlich werden lässt.

Es reicht aus, dass die Mutter ihr Kind schreien hört, schon stellt ihr Körper Oxytocin her. Hautkontakt verstärkt den Effekt noch. »Wenn (das Kind) die Brust der Mutter berührt, löst es regelrechte Oxytocinschübe bei ihr aus«, erklärte Scheele. Das beruhigt sie, lässt den Spiegel des Stresshormons Cortisol sinken und erhöht den Milchfluss, wenn das Kind an der Brust saugt. Das (Kind) produziert nach dem Nuckeln ebenfalls Oxytocin und wird dadurch ruhig und friedlich. (3)

 

Es hilft beim Einschlafen!

Ganz naher Körperkontakt mit Mama, saugen und warme Milch genießen – wie könnte ein Kind schöner einschlafen? Geborgen, geliebt und sicher. Das produzierte Oxytocin nach dem Stillen wirkt nicht nur beruhigend, sondern lässt dein Kind auch gut einschlafen.

 

Aus Liebe!

Stillen ist so viel mehr als Nahrungsaufnahme. Stillen ist eine intensive, gemeinsame Erfahrung nur für dein Kind und dich. Stillen schenkt deinem Kind (und dir!) Nähe, Geborgenheit und Liebe! Auf diese wunderbare Art der Liebe möchte ich noch nicht verzichten und sie meinem Kind so lange geben, wie es sie braucht und möchte. ❤

 

Buchempfehlungen

 

 

Quellenverzeichnis

(1) Warum Muttermilch so gesund ist

(2) Empfehlungen der WHO für die Ernährung gestillter Kinder

(3) Die Biochemie der Bindung

 

 

 

Pinterest
 

 

Dieser Beitrag enthält Affiliate Links zu unserem Amazon-Konto. Wenn ihr die vorgestellten Artikel über unseren Link kauft, erhalten wir eine kleine Provision von Amazon und ihr unterstützt damit unseren Blog. Danke! ????

Der Beitrag 5 Gründe für das Stillen im zweiten Lebensjahr erschien zuerst auf Familienmagie.

]]>
https://www.familienmagie.de/5-gruende-fuer-das-stillen-im-zweiten-lebensjahr/feed/ 0