Wochenbett – 8 Dinge, die mir gut getan haben

Das Wochenbett ist eine magische Zeit. Eine Zeit voller Liebe, Nähe, Wärme und Geborgenheit. Eine besondere und intensive Zeit des Kennenlernens. Aber auch eine anstrengende, kräftezehrende Zeit. Was mir im Wochenbett gut getan hat, möchte ich euch hier vorstellen.

 

 

 

Was mir im Wochenbett gut getan hat

Elternzeit des Partners

Mein Mann hat nach jeder Geburt unserer vier Töchter zwei Monate Elternzeit genommen. So konnte er einerseits diese besondere Anfangszeit mit unseren Neugeborenen intensiv miterleben, unsere Babys ebenso wie ich kennenlernen und andererseits mich unterstützen, Aufgaben im Haushalt übernehmen, Essen machen oder unser Baby halten während ich duschen war. 😊 Diese Nähe und Unterstützung meines Mannes war unglaublich wertvoll und wichtig für mich und hat mir Kraft gegeben. Gleichermaßen war es für meinen Mann schön, die ersten Wochen bei unseren Babys zu sein. ❤️

 

 

Großeltern zu Besuch

Ab der Geburt unserer zweiten Zaubertochter waren meine Eltern die ersten Tage und Wochen nach den Geburten fast täglich bei uns. Sie waren hauptsächlich hier, um sich mit den älteren Geschwistern zu beschäftigen, aber auch eine große Hilfe im Haushalt und beim Essen kochen. Sie kümmerten sich um Alltägliches, nahmen uns diese Pflichten ab, so dass ich mich ausruhen konnte und wir als Familie viel intensive, liebevolle Zeit miteinander verbringen konnten.

 

 

Ausschlafen

Unsere Babys hatten anfangs Phasen, in denen sie früh (so gegen 4 Uhr) munter waren, dann aber ab 6 Uhr noch einmal zwei bis drei Stunden gut schliefen. Da zwischen 6 und 7 Uhr aber die großen Geschwister wach wurden, wäre mein Schlaf bereits um 4 Uhr beendet gewesen. Dank der Elternzeit meines Mannes, konnte er sich dann um die großen Geschwister kümmern, während ich gemeinsam mit dem Baby schlafen konnte. So wertvoll!

 

 

Früh ins Bett gehen

Seit der Geburt unserer ersten Zaubertochter bin ich jahrelang  (ja wirklich jahrelang!) abends mit meinen Babys ins Bett gegangen und habe ab etwa 20 Uhr geschlafen. Da unsere Babys immer recht oft nachts wach waren, ich sie stillte oder teilweise herumtrug, brauchte ich diesen Schlaf einfach. Das gab mir Kraft für anstrengende Nächte und Tage.

 

 

Große Geschwister zu Hause

Wenn ein Baby geboren wurde, verbrachten wir in den ersten Wochen eine intensive Familienzeit zu Hause. Nicht nur mein Mann war dank Elternzeit zu Hause, sondern auch die große Zaubertochter ging nicht in den Kindergarten. So konnten wir einerseits ganz im Rhythmus des Babys leben, mussten nicht zu bestimmten Zeiten (etwa zum Bringen oder Abholen aus dem Kindergarten) irgendwo hin, das Baby dafür ggf. wecken oder anziehen. Andererseits wuchsen wir von Beginn an eng als Familie zusammen, die große Schwester lernte die Babys ebenfalls intensiv kennen und lieben, fühlte sich integriert, wahrgenommen und nicht abgeschoben.

 

 

Zeit bei meiner Familie verbringen

Natürlich ist es während des Wochenbetts auch einmal schön, ruhige Minuten ganz allein mit seinem neugeborenen Baby zu verbringen. Oder die Zeit alleine mit schlafen zu genießen, während auch das Baby nach dem Stillen neben (oder auf) einem liegt und schläft. Besondern genossen habe ich es aber, die Zeit mit meinem Baby in der Nähe meiner Familie zu verbringen. So richtete ich mir ein gemütliches Wochenbett-Lager auf unserem Sofa im Wohnzimmer oder auf der Sonnenliege auf unserer Terrasse ein und konnte weiter am Leben unserer Familie teilnehmen, die großen Zaubertöchter beim Spielen beobachten, ihnen vorlesen, …

 

 

Täglich duschen

Wenn ich morgens nach einer anstrengenden, weil schlaflosen Nacht, aufwachte, war eine warme Dusche so wertvoll und kraftgebend für mich. Eine entspannte Dusche ohne Angst im Nacken, dass das Baby gleich anfängt zu weinen. Eine erfrischende Dusche, nach der ich mich wieder erholt und munter fühlte. Ermöglicht und gönnt sie euch!

 

 

Bekochen lassen

Die Wochenbettzeit ist auch eine gemütliche, langsame und faule Zeit. Eine Zeit, in der man alle Energie und Liebe dem neuen Baby schenkt. Eine Zeit, in der man keine Lust (und Energie und Zeit) für alltägliche Aufgaben hat. Aber auch eine Zeit, in der ein warmes, gesundes Essen sehr wichtig, kraftspendend und wohltuend ist. Einerseits kann man vorkochen und einfrieren, um schnell ein nahrhaftes Essen zaubern zu können. Noch besser ist es aber natürlich sich bekochen zu lassen. Das kann ab und an ein Lieferdienst bieten, wir hatten das große Glück, dass die Großmutter oft für uns kochte. Vielleicht wünscht ihr euch von Verwandten und Freunden ein warmes Essen zur Geburt (anstelle eines weiteren Stramplers oder einer weiteren Babyrassel).

 

 

 

Buchempfehlungen

Loretta Stern, Anja Constance Gaca: Das Wochenbett: Alles über diesen wunderschönen Ausnahmezustand

 

 

 

Regine Gresens: Intuitives Stillen

 

 

 

Nora Imlau: Mein kompetentes Baby

 

 

 

Nicola Schmidt: artgerecht

 

 

 

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Kategorien: Das erste Jahr, Erleben, Familienleben, Schwangerschaft & Geburt, Stillen & schlafen

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